Unternehmensgründung - Welche Förderungen und Fördermittel gibt es für Gründer?

Du spielst mit dem Gedanken, ein Unternehmen zu gründen? In Deutschland gibt es zahlreiche Förderprogramme und -mittel, die Dir den Start erleichtern wollen. Von finanzieller Unterstützung bis hin zu Beratungsleistungen und Schulungen – die Angebote sind vielfältig und je nach Region und Geschäftsmodell unterschiedlich.

Bevor Du loslegst, informiere Dich gründlich über die Möglichkeiten und finde heraus, welche Unterstützung am besten zu Deinem Vorhaben passt. Hier erfährst Du mehr darüber!

Lila Lions - Blog zum Thema Förderungen für Gründer

Inhaltsverzeichnis

Überblick zum Thema Förderung und Fördermittel für Existenzgründer

Es gibt zahlreiche Förderprogramme (z.B. vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und verschiedene Fördermittel für die Unternehmensgründung bzw. Existenzgründung in Deutschland. Wenn Du Dich selbstständig machst, gibt es zudem von Bundesland zu Bundesland zusätzliche Fördermittel.

Diese sollen den Schritt in die Selbständigkeit erleichtern und das finanzielle Risiko minimieren. Je nach Region, Branche und Geschäftsmodell variieren die verfügbaren Angebote. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern auch um Beratungsleistungen, Schulungen und Netzwerke. Diese können helfen, Fehler zu vermeiden und den Erfolg des Unternehmens zu sichern.

Wenn Du also mit dem Gedanken spielst, ein Unternehmen zu gründen, lohnt es sich, die verfügbaren Unterstützungen zu prüfen. Hier erfährst Du, welche Möglichkeiten Dir offenstehen.

Welche Förderprogramme stehen Gründern zur Verfügung?

Existenzgründer stehen vor vielen Herausforderungen, von der Entwicklung einer Geschäftsidee bis zur Umsetzung und Expansion. Um diesen Prozess zu unterstützen, haben Bund, Länder und die Europäische Union verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen.

Es gibt Programme, die sich speziell an innovative Start-ups richten, andere unterstützen eher traditionelle Geschäftsmodelle. Einige Angebote fokussieren sich auf bestimmte Branchen, während andere allgemein und bundesweit verfügbar sind.

Des Weiteren sind manche Programme für Gründer aus der Arbeitslosigkeit oder für Frauen im Business gedacht. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen und das passende Programm für Deinen Bereich auszuwählen.

Die Vielfalt der Förderprogramme für Existenzgründer

Neben den bereits genannten gibt es noch viele weitere Förderprogramme, die Du beantragen kannst. Manche zielen darauf ab, die unternehmerischen Kompetenzen der Gründer zu stärken, während andere den Fokus auf die Finanzierung legen. Es gibt Programme, die Zuschüsse bieten, und solche, die günstige Darlehen vermitteln. Wieder andere setzen auf Beteiligungen oder Bürgschaften.

Die Vielfalt ist groß und bietet Chancen für fast jedes Geschäftsmodell. Daher ist es wichtig, sich umfassend zu informieren und ggf. externe Expertise einzuholen. So kannst Du sicherstellen, dass Du die optimalen Fördermöglichkeiten für Dein Unternehmen nutzt.

KfW-Förderprogramme: Vorteile und Anforderungen

Die KfW-Bank ist eine der bekanntesten Anlaufstellen, wenn es um Förderungen geht. Sie bietet eine Vielzahl von Programmen, die speziell auf Existenzgründer zugeschnitten sind. Dabei können sowohl Zuschüsse als auch Darlehen in Anspruch genommen werden. Der Vorteil der KfW-Darlehen liegt oft in den günstigen Konditionen, wie niedrigen Zinsen und langen Laufzeiten.

Doch um in den Genuss dieser Förderungen zu kommen, müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden. Dazu gehört u.a. ein gut durchdachter Businessplan und oft auch Eigenkapital. Du solltest Dich im Vorfeld also gut informieren und die notwendigen Voraussetzungen schaffen.

Gründungszuschuss und seine Bedingungen

Der Gründungszuschuss ist eine Fördermaßnahme für Arbeitslose, die sich selbständig machen wollen. Dieser Zuschuss wird von der Bundesagentur für Arbeit vergeben und soll den Übergang von der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit erleichtern. Er besteht aus einem Zuschuss zum Lebensunterhalt und einem Beitrag zur sozialen Absicherung.

Um den Gründungszuschuss in Anspruch nehmen zu können, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Dazu gehört, dass man mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld I hat und die Tragfähigkeit der Geschäftsidee durch ein Gutachten nachgewiesen wird. Außerdem ist eine fachkundige Stellungnahme nötig, die bestätigt, dass die Gründung erfolgversprechend ist.

Der Mikromezzaninfonds für Gründer

Der Mikromezzaninfonds ist speziell für Gründer und Jungunternehmen konzipiert, die Schwierigkeiten haben, traditionelle Bankdarlehen zu erhalten. Mit diesem Fonds können Eigenkapitalähnliche Beteiligungen zwischen 10.000 und 50.000 Euro aufgenommen werden, ohne dass Stimmrechte abgegeben werden müssen. Dies kann besonders für innovative Start-ups interessant sein, die zwar über großes Potential verfügen, aber noch keine ausreichende Sicherheit für Banken darstellen.

Wichtig ist, dass das Unternehmen seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Deutschland hat und oft nicht älter als fünf Jahre ist. Zudem darf es keine Negativmerkmale wie Insolvenzen aufweisen.

Wie beantragen Existenzgründer Fördermittel?

Der Prozess, um eine Förderung zu bekommen kann komplex sein, da viele Programme eigene Voraussetzungen und Prozeduren beim beantragen haben. Im Allgemeinen ist es jedoch wichtig, gut vorbereitet zu sein. Das bedeutet, dass Du einen ausführlichen und überzeugenden Businessplan vorlegen musst, der zeigt, dass Deine Geschäftsidee tragfähig und erfolgversprechend ist.

Zudem ist es oft nötig, Nachweise über Deine Qualifikationen und Erfahrungen sowie über die finanzielle Situation des Unternehmens zu erbringen. Es empfiehlt sich, im Vorfeld Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Unterlagen vollständig und korrekt sind.

Beantragung von Fördermitteln: Schritt für Schritt

  • Informiere Dich: Der erste Schritt ist immer die Recherche. Welche Förderprogramme gibt es? Welche passen zu Deinem Vorhaben?

  • Beratung in Anspruch nehmen: Es gibt viele Beratungsstellen, die Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln anbieten. Nutze diese Möglichkeit, um sicherzugehen, dass Du keine Fehler machst.

  • Businessplan erstellen: Ein guter Businessplan ist oft die Basis für das Abrufen von Fördermitteln. Er zeigt nicht nur Deine Geschäftsidee, sondern auch, wie Du planst, sie umzusetzen und erfolgreich zu sein.

  • Unterlagen zusammenstellen: Abhängig von der Fördermaßnahme sind unterschiedliche Unterlagen erforderlich. Dazu können neben dem Businessplan auch Finanzpläne, Lebensläufe, Marktanalysen oder andere Dokumente gehören.

  • Einreichung: Reiche den Antrag samt aller notwendigen Unterlagen fristgerecht ein. Achte darauf, alle geforderten Kopien und Belege beizulegen.

  • Warte auf eine Rückmeldung: Nach der Einreichung kann es eine Weile dauern, bis Du eine Rückmeldung erhältst. Nutze diese Zeit, um eventuell weitere Fördermöglichkeiten zu prüfen oder Dein Geschäftskonzept weiter zu verfeinern.

  • Feedback umsetzen: Wenn Du Feedback oder Nachfragen von der Förderstelle erhältst, reagiere schnell und präzise. Oft können kleine Anpassungen oder Ergänzungen den Unterschied machen, ob ein Antrag bewilligt wird oder nicht.

Notwendige Unterlagen für den Antrag auf Fördermittel

Die erforderlichen Unterlagen können je nach Förderprogramm variieren. Im Allgemeinen sind jedoch oft folgende Dokumente gefragt:

  • Businessplan: Dieses zentrale Dokument zeigt Deine Geschäftsidee, den Markt, die Zielgruppe, die Wettbewerbssituation und Deine Finanzplanung.

  • Lebenslauf: Hiermit zeigst Du Deine Qualifikationen und bisherigen Erfahrungen, die für die Gründung relevant sind.

  • Finanz- und Liquiditätsplan: Dieser Plan gibt einen Überblick über Deine erwarteten Einnahmen und Ausgaben.

  • Markt- und Wettbewerbsanalyse: Mit dieser Analyse zeigst Du, dass Du den Markt kennst und weißt, wie Du Dich gegenüber der Konkurrenz positionieren willst.

  • Eventuell Gutachten: Einige Programme verlangen ein Gutachten, das die Tragfähigkeit Deiner Geschäftsidee bestätigt.

Die Rolle der Hausbank bei der Beantragung von Fördermitteln

Deine Hausbank spielt eine zentrale Rolle, wenn es um die Beantragung von Fördermitteln geht. Viele Förderprogramme, insbesondere Kredite der KfW, werden über die Hausbanken abgewickelt. Das bedeutet, dass Du zuerst mit Deiner Bank sprichst, die den Antrag prüft und dann an die Förderinstitution weiterleitet.

Die Hausbank bewertet also in erster Instanz die Tragfähigkeit Deines Vorhabens. Daher ist es wichtig, bereits im Vorfeld ein gutes Verhältnis zu Deiner Bank aufzubauen und sie von Deiner Geschäftsidee zu überzeugen.

Zum IHK Startercenter NRW für Unterstützung

Das IHK Startercenter NRW bietet eine zentrale Anlaufstelle für alle, die in Nordrhein-Westfalen ein Unternehmen gründen wollen. Hier bekommst Du umfassende Beratung zu allen Fragen rund um die Fördermöglichkeiten für Gründer oder mögliche Fördermittel für Existenzgründer.

Das Team des Startercenters hilft Dir dabei, den Überblick über die verschiedenen Förderprogramme zu behalten und unterstützt Dich bei der Beantragung. Zudem bietet das Startercenter Seminare und Workshops an, die Dir helfen, Deine unternehmerischen Fähigkeiten zu stärken.

Welche Fördermöglichkeiten und welchen Zuschuss gibt es für Start-Ups bei der Unternehmensgründung?

Start-Ups stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Sie haben innovative Ideen, benötigen aber oft eine größere Finanzierung, um diese umzusetzen. Zum Glück gibt es eine Reihe von Förderprogrammen, die speziell auf die Bedürfnisse von Start-Ups zugeschnitten sind.

Neben staatlichen Fördermitteln können Start-Ups auch von Business Angels, Wagniskapitalgebern oder Crowdfunding-Plattformen unterstützt werden. Besonders im Bereich der Innovation und Technologie gibt es viele Programme, die helfen, Forschung und Entwicklung zu finanzieren.

Staatliche Fördermittel für Start-ups

Der Staat unterstützt innovative Start-ups mit verschiedenen Programmen. Hierzu gehören nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch Beratung und Coaching. Einige Programme richten sich speziell an bestimmte Branchen oder Technologien, während andere allgemeiner sind. Wir empfehlen, sich genau zu informieren um das passende Programm für Dein Start-Up zu finden.

Business Angels und Wagniskapital für Start-ups

Business Angels sind erfahrene Unternehmer oder Manager, die junge Unternehmen nicht nur mit Geld, sondern auch mit Know-how und Netzwerk unterstützen. Sie beteiligen sich oft direkt am Unternehmen und bringen neben Kapital auch ihr Wissen und ihre Erfahrung ein. Wagniskapitalgeber hingegen sind in der Regel institutionelle Anleger, die in vielversprechende Start-Ups investieren. Sie erwarten eine hohe Rendite, sind aber auch bereit, ein größeres Risiko einzugehen.

Die „Invest – Zuschuss“ für Wagniskapital

Mit dem Invest-Zuschuss fördert der Staat private Investitionen in junge innovative Unternehmen. Investoren erhalten einen Zuschuss zu ihrer Beteiligung, der das Risiko verringert und den Einstieg in ein Start-Up attraktiver macht. Dies kann helfen, mehr Kapital für junge Unternehmen zu mobilisieren und ihre Finanzierung zu sichern.

Finanzierung und Förderung für innovative Start-Ups

Innovative Start-Ups haben oft besondere Finanzierungsbedürfnisse. Sie brauchen Geld für Forschung und Entwicklung, für den Markteintritt oder die Internationalisierung. Hierfür gibt es eine Reihe von speziellen Förderprogrammen, die diese Bedürfnisse berücksichtigen. Dazu gehören zum Beispiel Innovationsgutscheine, die bei der Finanzierung von Forschungsprojekten helfen, oder Programme, die den Export fördern.

Was bedeuten Kredite, Bürgschaften und Eigenkapital bei der Existenzgründung?

Unterscheidung von Krediten, Bürgschaften und Eigenkapital

Kredite, Bürgschaften und Eigenkapital sind drei wichtige Finanzierungsinstrumente für Unternehmen. Mit Kreditenleihst Du Dir Geld von einer Bank oder einer anderen Institution. Du musst dieses Geld zurückzahlen und in der Regel Zinsen zahlen.

Bürgschaften sind eine Form der Absicherung. Wenn Du einen Kredit nicht zurückzahlen kannst, springt der Bürge ein und übernimmt die Schulden.

Eigenkapital hingegen ist das Geld, das Du oder andere in das Unternehmen investieren, ohne dass es zurückgezahlt werden muss. Eigenkapitalgeber werden oft zu Anteilseignern und haben somit Mitspracherecht im Unternehmen.

KfW-Kredite und Darlehen für Existenzgründer

Die KfW-Bank bietet eine Vielzahl von Krediten und Darlehen für Existenzgründer an. Diese Kredite sind oft zu besonders günstigen Konditionen und bieten lange Laufzeiten. Mit diesen Krediten soll die Gründung und das Wachstum von Unternehmen in Deutschland gefördert werden. Viele dieser Programme sind mit besonderen Beratungsleistungen verknüpft, die Dir helfen, Dein Unternehmen erfolgreich zu führen.

Bürgschaftsbank und ihre Rolle bei der Unternehmensgründung

Bürgschaftsbanken sind Einrichtungen, die Existenzgründern und kleinen Unternehmen helfen, wenn sie nicht genügend Sicherheiten für einen Kredit haben. Sie übernehmen, gegen eine Gebühr, die Bürgschaft für einen Kredit. Das reduziert das Risiko für die Bank und erleichtert es Dir, einen Kredit zu bekommen. Mit dieser Unterstützung können auch risikoreichere Vorhaben finanziert werden.

Das Konzept der Eigenkapitalfinanzierung

Die Eigenkapitalfinanzierung bezieht sich auf die Mittel, die von den Eigentümern oder Investoren in ein Unternehmen eingebracht werden. Im Gegensatz zu Schulden müssen diese Mittel nicht zurückgezahlt werden. Allerdings erhalten Eigenkapitalgeber im Gegenzug Anteile am Unternehmen und somit auch Mitspracherecht. Sie tragen das volle unternehmerische Risiko, profitieren aber auch von den Gewinnen des Unternehmens. Eigenkapital stärkt die finanzielle Basis eines Unternehmens und kann dazu beitragen, weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen.

Spezielle Förderungen für Gründung aus der Arbeitslosigkeit

Eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus kann eine gute Möglichkeit sein, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Der Staat bzw. die Bundesagentur für Arbeit unterstützt solche Gründungen mit speziellen Programmen, da sie helfen, Arbeitslosigkeit zu reduzieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Förderung für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit

Wenn Du aus der Arbeitslosigkeit heraus ein Unternehmen gründen möchtest, gibt es vom Arbeitsamt einige Programme (z.B. den Gründungszuschuss), die Dich dabei unterstützen können. Diese Programme bieten oft finanzielle Hilfen, Beratung und Schulungen, um den Übergang in die Selbstständigkeit zu erleichtern.

Was sind die Vorteile einer Gründung aus der Arbeitslosigkeit?

Eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit bietet Dir die Chance, Dein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Du kannst Deine Ideen umsetzen, Deine eigenen Entscheidungen treffen und unabhängig von Arbeitgebern agieren. Zudem kann die Selbstständigkeit finanzielle Sicherheit und eine erfüllende Tätigkeit bieten. Die Agentur für Arbeit unterstützt Dich dabei mit speziellen Programmen, die den Übergang bzw. die Gründungsfinanzierung erleichtern.

Höhe der Förderung für Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit

Die genaue Höhe der Förderung für den Start in die Selbstständigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel Deinem vorherigen Arbeitslosengeld, Deinem Lebensalter und Deinem Wohnort. Du solltest Dich genau informieren, um alle Unterstützungsmöglichkeiten auszuschöpfen. Neben dem Einstiegsgeld (vom Jobcenter, wenn Du Bürgergeld beziehst) gibt es auch andere Hilfen wie den Gründungszuschuss, was Dir helfen kann, Deine Geschäftsidee zu realisieren.

Häufige Fragen unserer Gründer zum Thema Förderung bei Unternehmensgründern

Welche Förderungen gibt es für Kleinunternehmer?

Für Kleinunternehmer gibt es in Deutschland zahlreiche bundesweite und regionale Förderprogramme. Diese können sich auf regionale, nationale oder branchenspezifische Fördermittel beziehen. Die KfW-Bankengruppe bietet beispielsweise verschiedene Kreditprogramme für Kleinunternehmer, darunter den ERP-Gründerkredit – StartGeld und den ERP-Gründerkredit – Universell. Zudem gibt es öffentliche Fördermittel in Form von Zuschüssen, günstigen Darlehen oder Bürgschaften, sowohl auf Länder- als auch auf Bundesebene. Bei manchen Darlehen hast Du oft fünf bis zehn tilgungsfreie Jahre.

Wer bekommt Fördermittel?

Fördermittel stehen grundsätzlich allen Unternehmern offen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören oft ein tragfähiges Geschäftskonzept, ein überzeugender Businessplan und manchmal auch Sicherheiten. Manche Programme richten sich speziell an Existenzgründer, andere an etablierte Unternehmen, die expandieren wollen. Es gibt auch spezielle Förderprogramme für bestimmte Branchen, Technologien oder Regionen. Es ist wichtig, sich genau über die Kriterien des jeweiligen Programms zu informieren.

Warum unterstützt der Staat Unternehmensgründung?

Der Staat unterstützt Unternehmensgründungen, weil sie wirtschaftliches Wachstum fördern, Arbeitsplätze schaffen und Innovationen vorantreiben. Starke, gesunde Unternehmen tragen zur Stabilität und Prosperität der Wirtschaft bei. Durch die Unterstützung von Unternehmensgründungen will der Staat Unternehmertum fördern, die wirtschaftliche Vielfalt erhöhen und Arbeitslosigkeit reduzieren.

Welche Arten von Fördermittel gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Fördermitteln:

  • Zuschüsse: Diese müssen nicht zurückgezahlt werden.

  • Darlehen: Günstige Kredite mit niedrigen Zinsen und besonderen Rückzahlungsbedingungen.

  • Bürgschaften: Staatliche Garantien, die helfen, Kredite von Banken zu erhalten.

  • Beratungsförderung: Hierunter fallen Zuschüsse für Beratungsleistungen oder Schulungen.

Was zahlt Arbeitsamt bei einer Selbständigkeit?

Das Arbeitsamt unterstützt die Selbständigkeit in der Regel durch den Gründungszuschuss. Dieser Zuschuss setzt sich aus einem Betrag zur Sicherung des Lebensunterhalts und einem Betrag für die Sozialversicherung zusammen. Die genaue Höhe und Dauer der Zahlungen hängt von der persönlichen Situation und dem vorherigen Arbeitslosengeldanspruch ab.

Ein tragfähiger Businessplan und eine Beratung durch eine fachkundige Stelle sind in der Regel Voraussetzungen für den Erhalt des Gründungszuschusses.

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