Deine Geschäftsidee, der Anfang Deiner Selbstständigkeit als Freiberufler

Die richtige Geschäftsidee finden

Hier erfährst Du, wie Du eine richtig gute Geschäftsidee finden kannst und warum es nicht immer einfach ist, das richtige Geschäftsmodell zu finden. 

Freiberufler Geschäftsidee - Lila Lions

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Geschäftsidee?

Eine Geschäftsidee ist der kreative und innovative Gedanke, welcher den Grundstein für ein neues Unternehmen oder ein neues Produkt legt. Sie umfasst die Identifizierung einer Marktlücke oder die Lösung eines Problems für eine bestimmte Zielgruppe.

Für Freiberufler, die sich selbstständig machen wollen, ist die Geschäftsidee ihr einzigartiges Leistungsangebot oder ihre spezielle Expertise, die sie auf dem Markt anbieten möchten. Sie dient als Fundament für Deinen Geschäftsplan und den Start Deiner Selbstständigkeit.

Bedeutung und Wert einer guten Geschäftsidee für Freiberufler

Eine gute Geschäftsidee ist das Fundament eines erfolgreichen Unternehmens bzw. eines erfolgreichen Freiberuflers. Es ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut – Dein Geschäftsmodell, Dein Marketingplan, Dein Wachstumsstrategie und vieles mehr. Sie kann den Unterschied ausmachen zwischen einer florierenden Selbstständigkeit und einer, die scheitert. 

Aber was macht eine gute Geschäftsidee aus? Hier sollten vier Elemente beachtet werden:

  • sie ist neu und einzigartig
  • sie löst ein echtes Problem oder befriedigt ein Bedürfnis
  • sie hat einen klar definierten Zielmarkt
  • sie hat das Potenzial zur Gewinnerziehlung

Bei Airbnb beispielsweise erkannten die Gründer ein Problem (teure und unverfügbare Hotelzimmer) und kamen mit einer innovativen Lösung auf den Markt, der Vermietung von privaten Unterkünften. Sie hatten einen klar definierten Zielmarkt – preisbewusste Reisende – und ein profitables Geschäftsmodell. Heute ist Airbnb eine der größten Unterkunftsplattformen der Welt und ein Musterbeispiel für eine gute Geschäftsidee.

Laut der Global Entrepreneurship Monitor Studie haben erfolgreiche Gründer, also Unternehmer und Freiberufler, mit innovativen Geschäftsideen im Schnitt 3,6 mal mehr Wachstumspotenzial als Gründer ohne Innovationsideen.

Herausforderungen bei der Suche nach der richtigen Geschäftsidee

Die Suche nach der richtigen Geschäftsidee ist oft eine große Herausforderung. Es gibt viele Faktoren, die berücksichtigt werden müssen und es gibt selten eine Garantie für Erfolg. Eine der größten Herausforderungen ist die Identifizierung eines echten Problems oder Bedürfnisses. Viele Unternehmer machen den Fehler, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu entwickeln, von dem sie denken, dass die Menschen es wollen, ohne tatsächlich die Bedürfnisse der potenziellen Kunden erforscht zu haben.

Ein weiteres Problem ist die Einzigartigkeit der Idee. In einer Welt, in der fast alles schon einmal gemacht wurde, ist es für Unternehmer und Freiberufler schwierig, eine völlig neue und einzigartige Idee zu finden.

Zudem ist die Wahl der Branche und des Marktes entscheidend. Eine Geschäftsidee, welche in einem Markt gut funktionieren könnte, funktioniert vielleicht nicht in einem anderen Markt. Selbst wenn Du eine großartige Idee hast, sollte sie kein Gewinnpotenzial haben, wird diese wahrscheinlich auch nicht erfolgreich sein.

Was kann ich als Gründer für (m)eine Geschäftsidee beitragen?

Als Gründer bringst Du Dein persönliches Wissen, Deine Fähigkeiten und Leidenschaften in die Geschäftsidee ein. Du identifizierst Probleme oder Bedürfnisse, die Du mit Deinen speziellen Fähigkeiten oder Deinem einzigartigen Ansatz lösen kannst. Darüber hinaus steuerst Du als Gründer Deine Vision(en) und Deine Ziele bei, welche die Richtung und das Wachstum Deiner Freiberuflichkeit bestimmen.

Eigene Interessen und Leidenschaften erkennen

Das Erkennen von persönlichen Interessen und Leidenschaften ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der richtigen Geschäftsidee. Wenn Du leidenschaftlich für das bist, was Du tust, bist Du eher bereit, die „Extrameile“ zu gehen und die unvermeidlichen Herausforderungen, welche mit der Existenzgründung einhergehen, zu überwinden.

Es ist ganz wichtig, dass Wunsch und Wirklichkeit oft weit auseinandergehen. Daher geht nicht nur darum, was Du gerne tust, sondern auch darum, was Du gut kannst! Du bist ein ausgezeichneter Koch, oder liebst es Menschen zu unterhalten, oder hast ein Auge für Design. Diese Interessen und Eigenschaften könntest Du alle in profitable Geschäftsideen umwandeln.

Ein gutes Beispiel ist die Geschichte von Tony Hsieh, dem Gründer von Zappos. Er hatte eine Leidenschaft und ein Faible für exzellenten Kundenservice. Tony baute ein Unternehmen auf, das dafür bekannt wurde. Zappos wurde nach wenigen Jahren für über eine Milliarde Dollar an Amazon verkauft. Dies zeigt, dass Leidenschaft nicht nur Leiden schafft, sondern auch auf Geschäftsebene honoriert werden kann, wenn andere Faktoren berücksichtigt werden.

Laut einer Studie von Gallup sind Unternehmer, die ihre Leidenschaft in ein Unternehmen umwandeln, 2,5 mal erfolgreicher. Daher ist es wichtig, dass Du Dich bestenfalls mit Deinen Leidenschaften und Interessen verbindest, wenn Du nach Deiner Geschäftsidee suchst. Generell ist beispielsweise ein Verkäufer, welcher sich mit seinem Produkt identifiziert, erfolgreicher, als einer, der sich schlimmstenfalls davon distanziert. 

Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Stärken

Auch die Einschätzung Deiner eigenen Fähigkeiten und Stärken ist ebenfalls ein entscheidender Schritt bei der Suche nach Deiner richtigen Geschäftsidee. Jeder von uns hat einzigartige Talente und Fähigkeiten, die in ein Unternehmen eingebracht werden können. Indem wir unsere Stärken erkennen und nutzen, können wir eine Freiberuflichkeit schaffen, die nicht nur erfolgreich ist, sondern auch Freude und Erfüllung bringt. 

Möglicherweise bist Du eine großartige Verkäuferin, hast ausgezeichnete organisatorische und rhetorische Fähigkeiten oder bist in der Lage, komplexe Probleme zu lösen. All diese Fähigkeiten können zu einer erfolgreichen Geschäftsidee in diesem Bereich führen. 

Wusstest Du, dass Unternehmen, die auf den Stärken ihrer Gründer aufbauen, 6 mal erfolgreicher sind und 12 mal mehr Umsatz erzielen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, Deine Fähigkeiten und Stärken bei der Auswahl Deiner Geschäftsidee zu erkennen und zu nutzen.

Berücksichtigung von bisheriger Erfahrung und Wissen

Deine bisherige Erfahrung und Dein Wissen können ebenfalls eine sehr wichtige Ressource bei der Suche nach der richtigen Geschäftsidee sein. Die bisher gesammelten Erfahrungen aus früheren Jobs, Ausbildung / Studium oder Hobbys können Dir wichtige Einblicke geben, die helfen können, eine erfolgreiche Geschäftsidee zu entwickeln.

Eine Studie von First Round Capital vor kurzem zeigt, dass Gründer mit relevanten Branchenerfahrungen um bis zu 230% erfolgreicher sind, also solche ohne Branchenerfahrungen. Beachte daher, dass Du Deine bisherigen Erfahrungen und Dein Wissen bei der Auswahl Deines Geschäftsmodells berücksichtigst.

Marktbeobachtung und Trends

Marktbeobachtung und die Identifikation von Trends sind absolut wichtig für jeden Freiberufler, der sich selbstständig machen möchte. Durch das Beobachten des Marktes verstehst Du besser, wie sich Bedürfnisse und Präferenzen Deiner Zielgruppe entwickeln. Darüber hinaus hilft es Dir, mögliche Konkurrenten und deren Strategien zu erkennen (mittlerweile gibt es hier diverse Software- und Anwendungsangebote, die dies erleichtern). Das Identifizieren von Trends ermöglicht es Dir, frühzeitig Chancen zu erkennen und Dein Angebot entsprechend anzupassen oder zu erweitern. So kannst du sicherstellen, dass Deine Dienstleistung oder Dein Produkt auch in Zukunft relevant und gefragt bleibt.

Bedeutung von Marktforschung und Analyse

Marktforschung und Analyse sind unverzichtbare Schritte, wenn es darum geht, die richtige Geschäftsidee zu finden. Sie können Dir helfen, das Marktpotential Deiner Idee zu bewerten und Deinen Markt zu verstehen um dadurch fundierte Entscheidungen treffen zu können. Nutze dabei Analysetools und / oder künstliche Intelligenz (KI), die aussagekräftige Kennzahlen liefern können.

Die Marktforschung kann Dich zudem unterstützen, herauszufinden, wer Deine potentiellen Kunden sind, was sie möglicherweise brauchen und wie Du sie am besten erreichen kannst. Zudem kann diese Dir wertvolle Informationen über Mitbewerber und deren Strategien liefern.

Die Gründer von Airbnb, Brian Chesky und Joe Gebbia, nutzten damals die Marktforschung, um den Bedarf an erschwinglichen Übernachtungsmöglichkeiten in Städten festzustellen. Das hat ihnen dabei geholfen, eine Geschäftsidee zu entwickeln, die heute ein milliardenschweres Unternehmen ist.

Laut einer Studie des Business Development Bank of Canada sind Unternehmen, die Marktforschung betreiben, 20% innovativer und 18% profitabler als Unternehmen, die dies nicht tun. Sie kennen die Mitbewerber besser und auch deren „Schwachstellen“. Daher ist es wichtig, Marktforschung und Analyse in den Prozess der Geschäftsideenfindung mit einzubeziehen.

Identifikation von Trends und Wachstumssektoren

Die Identifikation von Trends und Wachstumssektoren können Dir als Freiberufler dabei helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen und eine Geschäftsidee zu finden, die Erfolgreich ist. 

Ob es sich um technologische Fortschritte, soziale Trends oder Veränderungen im Verbraucherverhalten handelt, die Erkennung von Trends kann Dir helfen, die Bedürfnisse und Wünsche Deines Marktes besser zu verstehen.

Vor wenigen Jahren wurde beispielsweise die DSGVO ins Leben gerufen. Obwohl die Gesetzgebung bereits Jahre vorher von der EU festgelegt wurde (mit einer sehr langen Übergangsfrist), gab es eine Vielzahl an Unternehmen, die sich erst „in letzter Minute“ damit beschäftigt haben. Nutzen konnten dies aber Coaches und Institute, die im Vorfeld erkannt haben (der Trend), das in Kürze ein riesiger Markt in dem Bereich entstehen könnte. Und diese waren dann auch sehr erfolgreich. 

Verständnis von Kundenbedürfnissen und -anforderungen

Das Verständnis der Kundenbedürfnisse und Kundenanforderungen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt bei der Auswahl Deiner richtigen Geschäftsidee als Freiberufler. Indem Du verstehst, was Deine Kunden wirklich wollen und benötigen, kannst Du ein Produkt oder eine Dienstleistung entwickeln, das/die diese Bedürfnisse erfüllt und dem Kunden einen echten Mehrwert erzeugt. Oft hilft dabei auch eine digitalisierte Umfrage oder ein A/B Testing. 

Ob es darum geht, ein Problem zu lösen, eine Bequemlichkeit zu bieten oder ein Verlangen zu erfüllen, das Verständnis der Kundenbedürfnisse und -anforderungen muss im Vordergrund stehen. Es gibt sehr viele Beispiele von Unternehmen, die Kundenbedürfnisse erkannt haben und sich erfolgreich auf dem Markt platzieren konnten.

Ein Beispiel hierfür ist Uber. Die Gründer erkannten das Bedürfnis der Menschen nach einer bequemen, günstigen und zuverlässigen Transportmöglichkeit und schufen ein Unternehmen, das dieses Bedürfnis erfüllt. 

Erstellung und Überprüfung von guten Geschäftsideen

 

Die Erstellung und Überprüfung eines guten Geschäftsmodell ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in Deine Freiberuflichkeit. Sobald Du die ersten Punkte dieser Seite berücksichtigt hast, ist es entscheidend, diese auf Machbarkeit und das Marktpotenzial zu überprüfen. Die Einholung von Feedback und die Validierung der Idee durch potenzielle Kunden kann Dir helfen, eine erfolgreiche Geschäftsidee zu generieren. 

Brainstorming und Ideenfindungstechniken

Brainstorming und Ideenfindungstechniken sind wichtige Instrumente zur Entwicklung innovativer Geschäftsideen. Sie fördern kreatives Denken, ermöglichen neue Perspektiven und fördern die Entwicklung von einzigartigen Lösungen für Marktanforderungen. 

Es gibt viele verschiedene Techniken zur Ideenfindung, die gängigsten haben wir hier aufgelistet:

1.) Brainstorming

  • Brainstorming ist generell der gängigste Part in der Welt der Kreativtechniken – Du benötigst nur ein Blatt Papier und einen Stift. Gib Dir selbst eine Zeitvorgabe (üblicherweise ein paar Minuten) und notiere ungefiltert alles (wirklich alles!), was Dir zu einem bestimmten Stichwort oder Thema einfällt. Erst wenn die Zeit abgelaufen ist, sortierst Du Deine Ideen und streichst, was Dir als weniger relevant erscheint.

2.) Ideen-Bäume mit Mindmaps

  • Mindmaps sind Dein Ticket zu frischer Inspiration, sie ähneln dem Brainstorming sehr stark, gehen aber viel strukturierter vor. Ausgehend von einem zentralen Begriff in der Mitte eines Papiers leitest Du assoziierte Begriffe ab. Je weiter Du Dich hierbei vom Zentrum entfernst, desto abstrakter werden im Regelfall die Zusammenhänge, was Dir völlig neue Denkanstöße geben kann.

3.) Kreativ-Pinnwände

  • Diese Technik der Kreativ-Pinnwände eignet sich besonders gut für Gruppen, kann aber auch von Dir allein genutzt werden. Du generierst Ideen, notierst diese auf kleinen Karten (Karteikarten) und heftest diese an eine Pinnwand oder an ein Whiteboard. Diskutiere dann mit Deinem Team (falls Du es alleine machst, mit Freunden oder Experten): Was passt gar nicht? Was sollte bleiben? Die dabei übrig gebliebenen Karten werden gruppiert und geordnet.

4.) 6-3-5-Kreativkreisel

  • Sechs Teilnehmer bekommen jeweils ein Blatt Papier, auf dem drei Spalten und sechs Zeilen sind . Jeder schreibt dabei drei Ideen in die erste Spalte. Nach fünf Minuten wird das Blatt an die Person nebenan weitergegeben, die eine weitere Idee in die zweite Spalte schreibt, und so weiter. Der Name der Methode ist dabei flexibel zu handhaben, sie funktioniert auch mit mehr oder weniger Personen. 

5.) Die umgedrehte Fragestellung/Kopfstandmethode

  • Hier betrachtest Du ein Problem von der anderen Seite: Statt „Was müssen wir tun, um den Umsatz zu erhöhen?“ könnte die Frage lauten: „Was müssten wir tun, um den Umsatz zu verringern?“ Oft fällt es uns leichter, Antworten auf umgekehrte Fragen zu finden, und genau daraus lassen sich kreative Lösungsansätze für das eigentliche Problem, bzw. die eigentlichen Probleme ableiten. 

6.) Walt-Disney-Methode

  • Hierbei nimmst Du nacheinander die Rolle des Träumers, Realisten und Kritikers ein, um Dein kreatives Denken anzukurbeln. Als Träumer ist alles erlaubt. Hier solltest Du Dich also nicht einschränken. Als Realist hinterfragst Du die generierten Ideen. Sind diese umsetzbar? Was wäre nötig? Als Kritiker wiegst du schließlich Chancen und Risiken ab. Diese Methode ist ideal für grundlegende Entscheidungen, wie zum Beispiel die Einführung einer neuen Produktlinie oder Erweiterungen für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung.

Es gibt dazu im Internet auch genügend Online- und Analysetools, die teilweise kostenfrei sind. Diese Techniken können einzeln oder in Kombination verwendet werden, um eine Vielzahl innovativer und toller Geschäftsideen zu generieren.

Überprüfung der Machbarkeit und des Potenzials der Geschäftsidee

Die Überprüfung der Machbarkeit und des Potenzials Deines Geschäftsmodells ist ein wichtiger und entscheidender Schritt im Prozess der Ideenfindung. Sie hilft dabei, die Stärken und Schwächen Deiner Idee zu identifizieren, ihre Marktchancen zu bewerten und das Risiko eines Scheiterns zu minimieren.

Eine Machbarkeitsstudie sollte folgendes beinhalten:

  • eine Analyse des Marktpotenzials
  • eine Bewertung der technischen Machbarkeit
  • eine Beurteilung der finanziellen Rentabilität
  • und eine Einschätzung der organisatorischen Umsetzbarkeit

Viele Freiberufler und noch mehr Unternehmen nutzen die Machbarkeitsstudie für die Einführung oder den Relaunch von Produkten oder Dienstleistungen. Hierbei wird auch das Risiko des Scheiterns oder der erfolgreichen Vermarktung identifiziert.

Um bis zu 60% können Freiberufler und Unternehmen die Erfolgschancen für ein Produkt oder Dienstleistung erhöhen, wenn eine Machbarkeitsstudie durchgeführt wird (Studie des Harvard Business Review).

Entwicklung des Geschäftsmodells

Die Entwicklung des Geschäftsmodells ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Hierbei sollte folgendes im Vordergrund stehen:

  • die Identifikation Deiner Zielkunden
  • die Definition Deiner Wertversprechen
  • die Auswahl Deiner Vertriebs- und Marketingkanäle
  • die Bestimmung Deiner Einnahmequellen

Ein gutes Beispiel dafür ist das Geschäftsmodell von Amazon, das auf Kundenorientierung, große Auswahl und schnelle Lieferung ausgerichtet ist. Dieses Geschäftsmodell hat Amazon zu einem der weltweit führenden Online-Händler gemacht.

Feedback und Validieren der Geschäftsidee

Feedback und Validierung sind entscheidende Schritte auf dem Weg zur erfolgreichen Geschäftsidee. Du hast eine geniale Idee? Prima, aber bevor Du Dein Herzblut und Kapital investierst, solltest Du Deine Idee auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Teile Deine Idee mit anderen, wie z.B. Mentoren, Branchenexperten, potenziellen Kunden oder auch anderen Gründern. Ihre Meinungen, Anregungen und Kritikpunkte können Dir wertvolle Hinweise geben und verhindern, dass Du Dich möglicherweise in einer Ideenblase verlierst. Nur eine validierte Geschäftsidee ist eine gute Geschäftsidee.

Bedeutung von Feedback und Validierung

Feedback und Validierung sind entscheidend für den Erfolg Deiner Geschäftsidee. Sie ermöglichen es Dir, frühzeitig Fehler zu erkennen, Verbesserungspotenzial zu identifizieren und das Risiko des Scheiterns zu minimieren.

Die Einholung von Meinungen und Feedback kann in vielen Formen erfolgen, wie z.B.

  • einschließlich Kundenbefragungen
  • Fokusgruppen
  • Beta-Tests
  • Crowdsourcing

Der Einsatz von teilweise kostenlosen Feedback-Tools wie Google Forms oder SurveyMonkey, können dabei helfen, wertvolle Rückmeldungen zu sammeln und im Nachgang auszuwerten.

Die Validierung Deiner Geschäftsidee durch tatsächliche Kunden und Stakeholder ist ebenfalls von sehr entscheidender Bedeutung. Das kann dazu beitragen, das Produkt-Markt-Fit zu ermitteln und die Bereitschaft der Kunden zur Zahlung zu überprüfen. Hast Du ein tolles Produkt und die Kunden können sich es nicht leisten, musst Du einen anderen Weg (z.B. Reduzierung der Produktkosten oder Erschaffung von zusätzlichem Mehrwert) oder eine andere Idee finden. 

Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist Dropbox. Das Unternehmen startete mit einem einfachen Video, das sein Produkt vorstellte, und sammelte so wertvolles Feedback und Validierung von tausenden von Nutzern. 

Anpassung und Verbesserung der Geschäftsidee

Die Anpassung und Verbesserung Deiner Geschäftsidee ist ein kontinuierlicher und fortlaufender Prozess, der auf Feedback, Validierung und Marktforschung basiert.

Diese ermöglichen es Dir, Deine Geschäftsidee zu verfeinern, Risiken zu reduzieren und eine bessere Position in Deinem Markt zu erreichen. Dies kann z.B. durch Iteration, A/B-Tests und Lean Startup-Methoden erreicht werden. Aber auch durch eine fortlaufende Beobachtung des Marktes und Deiner Mitbewerber. Hat ein Mitbewerber ein ähnliches Produkt wie Du, hat aber zusätzliche Features und die Kunden „lieben“ es, solltest Du (spätestens dann) mit der Verbesserung / Anpassung Deines Produktes beginnen.

Twitter, zum Beispiel, begann als Podcast-Verzeichnis namens Odeo, bevor es sich aufgrund von Feedback und Marktveränderungen zu einem weltbekannten Mikroblogging-Dienst weiterentwickelte. Auch hier ist ein stetiger Wandel zu sehen, der Fokus liegt dennoch auf dem Hauptprodukt.

Eine Studie von McKinsey & Company hat gezeigt, dass Unternehmen, die ihre Geschäftsideen kontinuierlich anpassen und verbessern, zehn Prozent mehr Wachstum und fünf Prozent höhere Rentabilität erzielen als ihre Mitbewerber.

Die Entscheidung für (D)eine Geschäftsidee und der Weg zur Selbstständigkeit

Die Entscheidung für eine Geschäftsidee ist ein bedeutender Schritt auf Deinem Weg zu Deiner Existenzgründung. Hierbei ist es wichtig, dass die Idee Deinen Fähigkeiten, Interessen und Deiner Leidenschaft entspricht. Es ist nicht nur eine Idee, sondern das Fundament, der Kern Deiner zukünftigen Freiberuflichkeit. 

Und vergiss nie: Selbstständigkeit bedeutet auch ständiges Lernen und Anpassen. Deine Reise hat gerade erst begonnen.

Analyse der Risiken und Chancen

Die Analyse der Risiken und Chancen ist ein wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung einer Geschäftsmodells. Durch eine fundierte Risikoanalyse können potenzielle Herausforderungen und aber auch Chancen identifiziert und proaktiv angegangen werden. Hierbei gibt es verschiedene Methoden wie u.a. die SWOT-Analyse oder die Erstellung einer Risikomatrix. Die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen, kann einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg deines Unternehmens haben.

Vorbereitung auf die Gründungsphase

Die Vorbereitung auf die Gründungsphase ist entscheidend für den erfolgreichen Start als Freiberufler. Dies umfasst wichtige Aspekte wie u.a.:

  • die Erstellung eines vernünftigen Businessplans
  • die Finanzierung der Geschäftsidee
  • die passende Rechtsform
  • sowie ggfs. die Einholung aller notwendigen Genehmigungen und Lizenzen.

Darüber hinaus ist es wichtig, ein starkes Gründungsteam zu bilden und ein Netzwerk von Unterstützern, Mentoren und potenziellen Kunden aufzubauen. Auch Freunde und Familie können gerade in der Gründungsphase eine wichtige Säule darstellen, die Dir den Rücken freihalten oder auf deren Netzwerk und Erfahrungen Du zugreifen kannst.

Eine Untersuchung der University of Virginia hat ergeben, dass Gründer, die sich gründlich auf die Gründungsphase vorbereiten, eine um 27% höhere Erfolgswahrscheinlichkeit haben.

Tipps für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit

Ein erfolgreicher Start in die Selbstständigkeit erfordert eine klare Vision, harte Arbeit und die Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen. Hier sind einige Tipps:

  • Bleibe fokussiert und zielorientiert: Es ist wichtig, dass Du Dich auf das Kerngeschäft konzentrierst und Dich nicht in Nebensächlichkeiten verzettelst.
  • Baue Beziehungen auf: Networking und der Aufbau starker Geschäftsbeziehungen können Dir einen Zugang zu neuen Chancen und Ressourcen bieten. Auch (Fach-)Messen bieten sich hier sehr gut an.
  • Lerne kontinuierlich: Unternehmertum ist eine Reise des ständigen Lernens und Wachsens. Nutze Ressourcen, Seminare und Fortbildungen, um Deine Fähigkeiten zu erweitern, um so auf dem neuesten Stand zu bleiben.
  • Sei resilient: Der Weg in die Selbstständigkeit ist oft voller Herausforderungen. Resilienz und die Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden, sind entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Ein gutes Beispiel dafür ist Elon Musk, der trotz vieler Rückschläge und Herausforderungen erfolgreich mehrere Unternehmen gegründet hat, darunter Tesla und SpaceX.

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